Raus aus dem grauen Alltag

Richtung Himmelblau

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An der polnischen Ostsee

Das nächste Ziel auf unserer Reise ist Polen. Entlang der polnischen Ostseeküste erkunden wir die Kultur und Landschaften unseres Nachbarlands. Vom touristischen Swinemünde fahren wir zum Kitesurfen an das Settiner Haff und erkunden die Gegend rund um das zweitgrößte Haff der Ostsee. Von dort geht es immer weiter Richtung Osten durch den Slowinzischern Nationalpark und Richtung Halbinsel Hel.

Polens Norden

Swinemünde

Wir fahren zurück nach Usedom und in Ahlbeck/Heringsdorf über die Grenze nach Polen. Nach dem positiv gemeisterten Coronatest gehts über die Grenze. Dort erwischt es uns warm (60°) und es geht uns an die Wäsche. Unser nächster Ankerpunkt ist der Wohnmobilstellplatz am Hafen von Swinemünde. Ein Traumstellplatz zwischen Kuttern und Kähnen. Hier verbringen wir schöne Tage und Stunden bis es Lotti zu langweilig wird und wir uns auf dem Weg zum nächsten Surfspot machen.

An der polnischen Ostseeküste

Der Camperalltag hat uns erwischt und wir müssen unsere Reserven auffüllen. Zunächst suchen wir in Polen eine Möglichkeit unseren Wassertank zu befüllen. Blauäugig fahren wir an die Tankstelle und erfahren dort, dass das Thema Wasserversorgung in Polen nicht so einfach werden kann. Wir finden aber eine Möglichkeit und haben dank langem Wasserschlauch und passenden Verbindern schnell frisches Wasser an Bord. Unten haben wir Euch mal unsere Basisausstattung aufgeführt. Das Thema Gas konnten wir auch relativ unkompliziert lösen. Es heißt wohl in Polen eher... man muss halt wissen wie und wo. Die Müllentsorgung erledigen wir zeitgleich mit unserem Einkauf und nach der Schlafplatzsuche können wir in unser nächstes Abenteuer starten. Wir fahren mit dem 4x4 zwischen Sanddünen und Militärgebäuden und finden einen sehr ruhigen Schlafplatz.

Am „Baltischen Meer“ vom Slowinzischer Nationalpark zur Halbinsel Hel

Uns gehen die Reserven aus und wir müssen den Plaża naturystyczna verlassen, um Müll zu entsorgen und unsere Wasserreserven aufzufüllen. Hier merken wir jedoch schnell, dass es in Polen wohl nicht so einfach mit dem Nachfüllen von unseren Wasserreserven wird. Deshalb zieht es uns weiter Richtung Osten zum Slowinski-Nationalpark. Hier hat Susi einen Übernachtungsplatz bei park4night in der Nähe des Nationalparks herausgesucht. Wir wurden sehr herzlich bei Tourist Base Familia empfangen und konnten dort auch unseren Wassertank befüllen. Nach einer kleinen Wanderung durch den Nationalpark sind wir auf die Halbinsel Hel gefahren. Einem sehr beliebten und auch entsprechend gefüllten Urlaubsort. Wir haben aber trotzdem unsere Ruhe am Fischereihafen in Jastarnia gefunden. Direkt neben dem Kitespot.

Von der Halbinsel Hel nach Reda

Heute ist mein Vorehrentag... Und zur Feier des Tages darf ich mir das Tagesprogramm wünschen. Wir sind immer noch auf der Ferieninsel Hel in Polen und hier wurde Anfang der 1940er eine der größten Artillerien von Nazideutschland gebaut. Das Kriegsmuseum mit Fokus auf das Thema Küstenverteidigung ist sehr detailverliebt gestaltet und bietet viel Wissenswertes über das Thema. Und dann gab es noch eine Überraschung. Susi und Lotti haben sich wie Keks gefreut, dass ich keinen blassen Schimmer hatte. Denn Susi hat uns eine Übernachtung direkt neben dem Aquapark Reda gebucht. Und an meinem Geburtstag geht es in den Aquapark. Ein Erlebnisbad mit Europas erster drehender Wasserrutsche. Und am Ende gab es für mich noch eine böse Überraschung.

Danzig - Weltkulturerbe

Danzig ist eine besondere Stadt. Weltkulturerbe. Die Altstadt der ehemaligen Hansestadt ist UNESCO Welterbe geworden und wirkt wie eine bessere Disneyland Kulisse. Danzig halt viel zu bieten und ist, aus unserer Sicht, einen Besuch wert. Das eigentliche Zentrum der Stadt, bestehend aus Recht- und Altstadt, ist klein und kompakt, und so liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander. Wir sind begeistert von der Geschichte und lernen vieles über Polen und Danzig im Europäischen Zentrum der Solidarność. Auch mit dem Wohnmobil ist der Besuch in Danzig perfekt, denn man kann direkt am Hafen, fußläufig zur Innenstadt, parken und auch übernachten.

Die Marienburg

Die Marienburg war die bedeutendste Ordensburg der Deutschordensritter und von 1309 bis 1457 Sitz der Hochmeister. Mit ihrem Bau wurde 1272 begonnen, sie galt nach ihrer Fertigstellung Anfang des 14. Jahrhunderts als mächtigste Festungsanlage in Europa und ist die größte Backsteinburg der Welt. Hier ist Geschichte spürbar und uns hat diese Anlage schwer beeindruckt. Man bekommt einen deutschsprachigen Audioguide und viel Informationen über die Geschichte der Anlage und des Deutschen Ritterordens.